Warum einen Anthrazit Kessel?

Sofern ein alter Heizkessel ersetzt werden soll, ist es wirklich zu überlegen, ob ein neuer Heizkessel mit Anthrazitkohle eingesetzt werden sollte – hier die Fakten:

Bisher ärgerte man sich meistens über hohe Wartungskosten, hohe Heizöl-Preise oder auch über hohe Gas-Preise!
Aus diesem Dilemma kommt man, wenn man sich alternative Heizsysteme ansieht, besonders in Bezug auf die Wartungskosten, die Zuverlässigkeit, die lange Haltbarkeit der Heizung und natürlich der Wirkungsgrad des Heizkessels.

In Frage kommen nach dieser Betrachtung ein kleines Blockheizkraftwerk, der Einsatz von Wärmepumpen und ein Anthrazit Heizkessel.
Nach meinen Vergleichen kommt nur der Anthrazit Kessel in Frage, weil nicht nur der Wirkungsgrad und somit die Kosteneffizienz überzeugt, sondern auch die Besteuerung.

Das durchschnittliche Gewicht der Kessel liegt übrigens bei etwa 200kg, wobei der Transport für Speditionen kein großes Problem darstellt, denn die Kessel werden von der Spedition auf Europaletten geliefert und damit kann die relativ schwere Fracht gut zum Kunden transportiert werden.

Sie haben bisher gedacht, dass das Nachfüllen der Kohle in den Kessel zu umständlich und unsauber ist?
Falsch! Denn es gibt mittlerweile „automatisch beschickte Kohlekessel“, damit braucht man nicht mehr mehrmals täglich in den Keller, um die Kohlen nachzulegen (es muß nur noch gelegentlich die Asche entfernet werden).

Anthrazit Kohle, Ofenkohle oder Kesselkohle?

    Die richtige Kohle-Art wird je nach Anwendung ausgewählt:

Für den sogenannten Anthrazitkessel (bzw. große Kesselanlagen) wird das Ukrainische Anthrazit verwendet. Diese Anthrazit Kohle hat meistens eine Körnung von 8-15 mm bei einem relativ geringen Schwefelanteil, daher eignet sich diese Kohle sehr gut für eine langjährige Lagerung. Die Anthrazit Kohle hat übrigens von allen Kohlesorten die besten Abgaswerte.

Die Kesselkohle hat in der Regel eine Körnung von 8-21 mm bei einem Anteil von rd. 34% flüchtige Bestandteile.
Kesselkohle kommt aus Schlesien und hat wenig Wasser- und Aschegehalt. Auch diese Kohle hat einen relativ hohen Verbrennungsgrad.
Für die Öfen ist es optimal eine Steinkohle zu haben, die auf Grund ihres hohen Anteiles an flüchtigen Bestandteilen praktisch von selbst brennt, denn dann brennt die Kohle ohne zusätzliches Holz (o.ä.).

Die sogenannte Ofenkohle nennt man auch Gasflammkohle, da sie etwa 31% flüchtige Bestandteile hat. Die Lagerung dieser Kohle sollte möglichst 2 Jahre nicht überschreiten, weil sich sonst der Brennwert sehr stark reduziert!

Einen relativ geringen Aschegehalt hat die kolumbianische Steinkohle, weil der Aschegehalt nur ca. 1,4 % beträgt. Besoders kritisch ist bei dieser Kohleart allerdings der hohe Wasseranteil, es gibt also viele flüchtige Bestandteile! Bei der Verbrennung können sich dadurch viele Partikel von der Kohle lösen und umher schweben.

Die Schmiedekohle ist etwas ganz besonderes, denn sie hat einen hohen Anteil an flüchtigen Bestandteilen, damit die Hitze schnell erzeugt wird. Die Schmiedekohle schlackt auch nicht.

Anthrazit Nusskohle im Haushalt

Im Haushalt wird bevorzugt Anthrazitkohle verwendet.

Dadurch das die Kohle sehr hart ist, ist sie auch relativ bruchfest.
Damit einhergehend hat sie auch relativ wenig Abrieb und das trägt zur Sauberkeit im Umgang mit dieser Kohle bei.
Heizöfen die mit Anthrazit Nusskohle beheizt werden, können etwa bis auf 5-6% Ihrer Leistung reduziert werden.
Diese Kohle ist ideal für Herde, Dauerbrandöfen und sogenannte Allesbrenner.
Die Nusskohle hat in der Regel einen Durchmesser von 8 bis 16 mm.

Anthrazit Kohle – was ist das?

Anthrazit Kohle ist eine sehr hochenergetische Kohle und hat den höchsten Kohlenstoffgehalt und Heizwert (etwa 34 mj/kg) aller Kohle-Arten. Die Rußbildung beim Verbrennen der Anthrazit Kohle ist interessanterweise relativ gering.

Die verschiendenen Qualifizierungen der Kohle bzw. die Kohlesorten resultieren aus dem Druck dem die Kohle in der Erde ausgesetzt war und dem Gesamtalter der Kohle:
Neben Anthrazit gibt es auch Braunkohle und Steinkohle.
Die Holzkohle wird übrigens aus Holz durch starke Erhitzung gewonnen.

Kohle ist ein wichtiger fossiler Energieträger und besteht zum großen Teil aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel.



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